Beschreibung
Dieses Hypnose-Skript wurde für die therapeutische Begleitung von Trauerprozessen nach Verlust einer nahestehenden Person entwickelt.
Trauer ist keine Störung.
Sie ist eine natürliche Anpassungsreaktion auf Bindungsverlust.
Daher verfolgt dieses Skript keinen symptomeliminierenden Ansatz, sondern eine integrative Perspektive.
Es unterstützt:
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Autonome Affektregulation
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Validierung natürlicher Trauerreaktionen
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Reduktion maladaptiver Schuldüberzeugungen
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Begrenzung von Grübelprozessen
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Integration der Bindung in neuer Form
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Bedeutungsrekonstruktion
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Zukunftsorientierung ohne Beziehungsabbruch
Wissenschaftliche Grundlage
Das Skript basiert auf folgenden Modellen:
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Bindungstheorie (Bowlby)
Trauer als Folge unterbrochener Bindung -
Dual Process Model (Stroebe & Schut)
Pendelbewegung zwischen Verlust- und Alltagsorientierung -
Continuing Bonds Konzept
Bindung bleibt – Form verändert sich -
Meaning Reconstruction (Neimeyer)
Integration in die persönliche Lebensgeschichte -
Affektregulation & kognitive Neubewertung
Reduktion sekundärer Belastung durch Schuld und Rumination
Therapeutischer Ansatz
Das Skript arbeitet nicht mit „Loslassen“ im Sinne von Vergessen.
Stattdessen wird ermöglicht:
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Regulierte Annäherung an Erinnerung
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Entwicklung einer adaptiven inneren Repräsentation
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Koexistenz von Trauer und Dankbarkeit
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Integration statt Verdrängung
Emotionen dürfen bestehen bleiben –
sie verlieren jedoch dysfunktionale Überwältigung.
Geeignet für
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Trauer nach Todesfall
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Verlust durch Trennung
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Abschiedssituationen
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Verarbeitung von Abschied nach Krankheit
Nicht geeignet bei:
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Akuter Suizidalität
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Akuter psychotischer Symptomatik
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Unstabilisierter komplexer Traumafolgestörung ohne begleitende Stabilisierung
Sitzungsdauer
45–75 Minuten
Strukturiert für eine vollständige, regulierte Trauerintegrationssitzung.




